Beitrag der Feuerwehr Gossau

Bertschikon: Grosstierrettung (Rind in Jauchegrube), Bertschikon

17.01.2015 - 17:59 Uhr

Rind in Jauchegrube gefallen. Mit dem aufgebotenen Grosstierrettungsdienst und mit Hilfe des Krans des Pionierfahrzeugs des FW-Stützpunkts Hinwil konnte das Tier gerettet werden.

LINK zum Beitrag der Feuerwehr Gossau

 

Beitrag des Zürcher Oberländer

Feuerwehr «fischt» Rind aus Jauchegrube

Am Samstag, 17. Januar 2015 ist in Bertschikon ein Rind in eine Jauchegrube gefallen. Die Feuerwehren von Gossau und Hinwil retteten das Unglückstier, zusammen mit dem Grosstierrettungsdienst.

Glück im Unglück für ein Rind in Bertschikon: Kurz vor 18 Uhr ist es in eine Jauchegrube gefallen, wie die Feuerwehr Gossau auf Anfrage bestätigt. Dank des aufgebotenen Grosstierretungsdienstes und mit Hilfe der Stützpunktfeuerwehr Hinwil habe man das Tier aus seiner unglücklichen Lage befreien können. Gemäss Kommandant Hans Schenkel wurde das Tier vor Ort vom Tierarzt untersucht und ist wohlauf.

Nicht alltäglich

Ein solcher Einsatz sei nicht alltäglich, erklärt Schenkel weiter. «In den vergangenen fünf Jahren ist es nur zu etwa drei solchen Fällen gekommen.» Besonders schwierig in so einem Fall sei die Tatsache, dass in einer Jauchegrube meist auch Jauche drin sei. Und es für das Tier nebst der Tatsache, dass es Angst habe nach so einem Sturz, auch unangenehm, in dieser Masse zu sitzen.

Damit aber alles reibungslos verläuft, werde gleichzeitig mit der Feuerwehr auch immer der Grosstierrettungsdienst aufgeboten. «Sie haben die nötige Erfahrung, das Material und wissen auch wie man das Tier am besten aus seiner misslichen Lage befreien kann», erklärt Schenkel. Die Grosstierretter begeben sich vor Ort mit einem Taucheranzug in die Jauchegrube, um das Tier korrekt zu sichern, erklärt der Kommandant, der am Samstag auch selber vor Ort war, weiter.

Die Feuerwehr sei vor allem zur Unterstützung vor Ort. «Wir stellten die Beleuchtung sicher, pumpten Jauche ab und mit dem Kran des Pionierfahrzeugs der Stützpunktfeuerwehr Hinwil konnten wir das Tier aus der Grube heben.»

Gemäss der Meldung auf der Webseite sind 13 Personen im Einsatz gewesen, der Einsatz dauerte zweieinhalb Stunden. (mca)

Erstellt: 19.01.2015, 12:23 Uhr

Letzte dokumentierte Einsätze

Go to top